2. Kongress SMART CITY LOGISTIK Erfurt

Spannende Vorträge erwarteten die 100 Fachteilnehmer des zweiten durch das Konsortium veranstalteten Kongresses als Auftakt der Konferenz im Juni auf den Dornburger Schlössern bei Jena. Mehr als zehn Vorträge aus dem Projekt selbst, aber auch von vielen weiteren Forschungsvorhaben Deutschlands, überzeugten die Besucher und auch die anwesenden Vertreter der Thüringer Presse und des MDR durch praxisnahe und vor allem praxisrelevante Erkenntnisse der elektromobilen Logistik.

     

Der zweite Konferenztag wurde durch konstruktive Workshops aus den Bereichen „Wirtschaftlichkeit“ und „Standardisierung“ geprägt. Insbesondere wurde diskutiert in welchen Anwendungen Elektrofahrzeuge bereits heute wirtschaftlich eingesetzt werden können und wie moderne IKT Strukturen den elektromobilen Vormarsch auf unseren Straßen vorantreiben werden. Ein erstes Gespür wie die Zukunft der Elektromobilität aussehen wird, konnten die Teilnehmer an den mit über 10 E-Fahrzeugen gefüllten Innenhof des Schlosses bereits erleben. Ausgestellt wurden unterschiedliche Fahrzeugtypen vom Personenkraftwagen bis hin zu logistischen Nutzfahrzeugen, welche schlussendlich die gelungene Veranstaltung abrundete.

      

Fahrzeuge mit Elektroantrieb

Betriebskosten günstiger bei E- Transportern. "Die Betriebskosten liegen aber nur bei der Hälfte", sagt Hempel. Beim innerstädtischen Einsatz sei ein geringerer Verschleiß als bei Dieselfahrzeugen zu erwarten, so dass die Wartungskosten niedriger ausfielen. Er nennt eine jährliche Laufleistung von 30.000 - 50.000 Kilometern als Grenze, ab der sich E-Fahrzeuge rechnen.

Veröffentlichung durch: Tino Zippel, Ostthüringer Zeitung

Assistent für Elektro-Liefermobile

Thüringer Wissenschaftler und Unternehmen wollen Logistikanbietern die Angst nehmen, dass ihre Elektrofahrzeuge auf einer Tour liegenbleiben. Das System greift anders als ein Navigationsgerät nicht nur aktuelle Verkehrsmeldungen auf, sondern berücksichtigt auch die Witterung und die Topografie der Strecke.

Veröffentlichung durch: Thüringer Allgemeine

Wie lassen sich Elektrofahrzeuge in bestehende Logistikstrukturen integrieren? Wie praktikabel ist dessen Einsatz? Welche neuen Konzepte werden benötigt? Wie reagiert das Fahrpersonal auf diese Fahrzeuge?

Das seit mehr als 65 Jahren gefestigte Bild auf unseren Straßen verändert sich - mehr und mehr Elektrofahrzeuge sind zu finden – auch in logistischen Szenarien. Um den elektromobilen Vormarsch im gewerblichen Bereich zu fördern, benötigen wir daher dringend Antworten auf die eingangs gestellten Fragen. So hat es sich das aus Thüringer Unternehmen und Hochschulen bestehende Konsortium zur Aufgabe gemacht, das Transportgewerbe mit einer interaktiven IT-Systemplattform zu unterstützen sowie es mit praktischen Erfahrungen auf die elektromobile Logistik vorzubereiten.

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Mit dem Multicar durch die Republik

Ganz offen stellt in diesen Tagen dagegen das Thüringer Netzwerk Smart-City-Logistik seine Arbeit zur Schau. In zwei umgebauten Multicar-Fahrerkabinen hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena einen Fahrsimulator eingebaut, an dem jeder Elektromobilität hautnah erleben kann.

Veröffentlichung durch: Freies Wort