4. Kongress SMART CITY LOGISTIK

4. Kongress SMART CITY LOGISTIK

Norwegen und die Niederlande gelten mit einem hohen Anteil an Elektrofahrzeugen als Vorreiter in Europa. In Deutschland steigt die Akzeptanz, jedoch bleiben gerade für die wirtschaftliche Umsetzung der Elektromobilität im Verteilerverkehr noch weitere Fragen offen. Um darauf Antworten zu finden, führen wir auch in diesem Jahr unsere erfolgreiche SMART CITY LOGISTIK-Kongressreihe weiter, die seit 2013 Spezialisten, Praktiker und Wissenschaftler an einem Tisch zusammenbringt.

Wir laden Sie ein, sich jetzt schon die Zeit vom 13. bis 14. September 2017 in Ihrem Kalender für den SMART CITY LOGISTIK Kongress vorzumerken. Mit einem Programm-Mix aus Fachvorträgen, Diskussionsrunden und Anwendungsbeispielen live vor Ort möchten wir gemeinsam mit Ihnen an den Meilensteinen für eine elektromobile Zukunft im Nutzfahrzeugsektor weiterarbeiten.

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Der Kongress bietet eine Plattform für den Austausch mit Elektromobilitäts-Vorreitern, Dienstleistern und Herstellern. Ebenso erleben Sie Elektromobilität zum Anfassen mit der Möglichkeit zu Probefahrten und profitieren von Erfahrungen aus erster Hand. Weiteres Highlight soll der Auftakt zum geplanten Forschungsprojekt SMART DISTRIBUTION LOGISTIK bilden, das an die Ergebnisse des namensgebenden Vorgängerprojekts SMART CITY LOGISTIK anschließt. Unter der erneuten Konsortialführung der DAKO steht dabei der wirtschaftliche Einsatz von Elektrofahrzeugen im Verteilerverkehr weiter im Fokus, das Folgeprojekt betrachtet jedoch in breiterer Perspektive die Herausforderungen für die Organisation der gesamten Verteilkette. Als Kongressgast erhalten Sie erste Einblicke in das ambitionierte Vorhaben.

Das praxisnahe Forum startet am 13. September 2017 auf Schloss Ettersburg bei Weimar. Die Stadt ist bekannt als Heimat klassischer Denker, aber auch als Ort progressiver Ideen wie dem Bauhaus, das hier seinen Ursprung nahm. In dieses Spannungsfeld reiht sich der SMART CITY LOGISTIK Kongress ein, der visionäre Mobilitätskonzepte in alltagstaugliche Szenarien übersetzen will.

Detaillierte Informationen zum Programm erhalten Sie in der Einladung, die wir Ihnen rechtzeitig zusenden werden. Für Übernachtungsgäste hält das Schloss Ettersburg ein Zimmerkontingent bereit. Bis zum 20. Juli 2017 können Sie davon mit dem angehängten Reservierungsformular Gebrauch machen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich den Termin für den SMART CITY LOGISTIK Kongress für uns freihalten und weitere Interessierte informieren.  

 

3. Kongress SMART CITY LOGISTIK

Der 3. SMART CITY LOGISTIK Kongress versammelte am 1. und 2. Juni 2016 Fahrzeugentwickler, Logistiker und Spezialisten rund um das Thema Elektromobilität in der Logistik auf den Dornburger Schlössern nahe Jena. Über 100 Kongressgäste diskutierten Fortschritte und Herausforderungen beim Einsatz alternativer Antriebe, informierten sich zu neuen Entwicklungen bei Elektronutzfahrzeugen und konnten diese auch live testen.

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des wirtschaftlichen Einsatzes von Elektronutzfahrzeugen. Hersteller präsentierten ihre Beiträge zu batterieelektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen vom E-LKW bis zu Konzepten für automatisierten Schnellverkehr. Einblick in ihre Erfahrungen beim täglichen Einsatz gaben Anwender aus verschiedenen Branchen, z.B. aus der Zeitungsauslieferung oder dem Handwerk. Besondere Aufmerksamkeit galt den Ergebnissen des SMART CITY LOGISTIK Forschungsprojekts, das auf drei Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblickte.

Am zweiten Tag diskutierten Gäste und Veranstalter in vier Workshops intensiv über relevante Aspekte der Elektromobilität, z.B. welche technischen Anforderungen die Integration von E-Fahrzeugen an gewerbliche Nutzer stellt. Die rege Beteiligung an den Workshops ebenso wie die fortgeführten Gespräche nach Vorträgen und beim Kongressdinner zeigten, dass die Bereitschaft zum elektromobilen Wirtschaftsverkehr keine Ausnahmeerscheinung mehr darstellt.

Große Verantwortung liegt aber auch auf Seiten von Bund und Ländern, innovativen Entwicklungen den Weg zu ebnen. Das betonte der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee in seinem Grußwort, der für Thüringen verstärkt auf den Mittelstand und damit auch Logistiker setzen will. Nicht den alleinigen Fokus auf den privaten Sektor legen, so lautet seine Aufforderung an die Bundesregierung. Das sollte auch die Förderung von Anschlussprojekten beinhalten.

 

  • Ein Blick in den Veranstaltungsraum
  • Erfahrungsaustausch auch in den Pausen des Kongresses
  • ORTEN - Elektro-Truck auf dem Marktplatz von Dornburg
  • Paxster - Elektrofahrzeug der Sächsischen Zeitung
  • Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee mit Konsortialführer Thomas Becker
  • Grußworte von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee
  • Dornburger Schloss
  • Bürgermeister von Dornburg mit Rosenkönigin

 

Programm des 3. Kongresses SMART CITY LOGISTIK

Agenda-Marker
Sie haben die Möglichkeit, die Agenda hier herunterzuladen:

Agenda
 
Broschüre 3. SCL-Kongress
Eine Zusammenfassung des Kongresses bietet Ihnen diese Broschüre:

Zusammenfassung und Rückblick
 

Vorträge aus dem Projektkonsortium SMART CITY LOGISTIK Erfurt

 
 
Dr. Harald Hempel
Leiter Entwicklung, DAKO STS GmbH & Co. KG

Vorstellung von Projektergebnissen und Feldtest aus SMART CITY LOGISTIK
 
 
Dr. Volkmar Schau
Friedrich-Schiller-Universität Jena


Digitale Transformation als Schlüssel für Logistik 4.0
 
 
 
 
Matthias Krause
Geschäftsführer, eLOG Systembetrieb GmbH

Medikamentenauslieferung mit Elektrofahrzeugen
 

 

Aspekte der Elektromobilität im gewerblichen Einsatz

 
 
 
 
 
 
Reiner Ullmann
Inhaber, Ullmann-elektro

Elektriker im Elektroauto
 
 
Friedhelm Bilsing
Autoservice Demmler

Elektromobilität aus einer Hand
 

 

Elektrofahrzeuge für die Logistik

 
 
Nicolaus von der Hagen
Sächsische Zeitung


Elektromobilität in Dienstleistungsflotten
 
 
Klaus Feldmann
Team Leader, Hybrid & Electric Vehicle Technology, Benteler Engeneering Services B.V.


Der Weg von einem Personal Rapid Transit (PRT) zu einem Group Rapid Transit (GRT) System
aus der Sicht des Fahrzeugentwicklers
 
 
Alexandra Orten
ORTEN Electric-Trucks

Elektromobilität als Inner City Solution
 
 
Andy Illgen
Geschäftsführer, FRAMO GmbH

e-Trucks – Decarbon your Business!
 

 

Impulsvorträge und Zusammenfassung

Die parallel durchgeführten Expertenworkshops mit den Themen „Einsatzkonzepte und Geschäftsmodelle für die elektromobile Logistik“, „Digitale Transformation als Schlüssel für Logistik 4.0“, Herausforderungen bei der Implementierung einer Smartphone-basierten Fahrerunterstützung“, „Telmatiksysteme für eFahrzeuge“ sowie „Elektrofahrzeuge in der gewerblichen Nutzung – Anforderungen, Erfahrungen und Potential aus technischer Sicht“ boten eine hervorragende Plattform für den Transfer der gewonnen Erkenntnisse aus dem Projekt SMART CITY LOGISTIK sowie den Erfahrungsaustausch mit anderen Projekten und vor allem interessierten Logistikern.

Workshop I - Einsatzkonzepte und Geschäftsmodelle für die elektromobile Logistik

 
 
Matthias Krause
Geschäftsführer, eLOG Systembetrieb GmbH

Ein Elektroauto verändert die (eLOG) Welt
 
 
 
 
 
 
Dr. Harald Hempel
DAKO STS GmbH & Co. KG

SMART CITY LOGISTIK Plattform
 

Zusammenfassung Workshop I

Mit 35 Teilnehmern unterstrich der Workshop das ungebrochene Interesse der Branche an den praktischen Aspekten beim Einsatz von Elektromobilität in Nutzfahrzeugflotten. Anwender und Forscher setzten sich kritisch mit den Chancen, aber auch Risiken und Herausforderungen des Themas auseinander. Denkbare politische Anreize kamen dabei ebenso zur Sprache wie die organisatorischen und strukturellen Veränderungen in den betroffenen Unternehmen. Als thematischer Dauerbrenner stellte sich die Diskussion um Ladezeiten heraus, die mit den derzeitigen technischen Mitteln immer wieder starke Einschränkungen für Anwender bedeuten. In den lebhaften Diskursen entwickelten die Teilnehmer eine Reihe von neuen Ideen und Vorschlägen für Elektromobilität im Transportgewerbe.

 

Workshop II - Digitale Transformation als Schlüssel für Logistik 4.0

 
 
Prof. Dr. Christian Erfurth
Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Gesunde digitale Arbeit
 
 
Peter Talatzko
IVM Institut für Vernetzte Mobilität gGmbH

Vernetzte Mobilität - Transformation der Wertschöpfung
 
 
Johan Buchholz
Friedrich-Schiller-Universität Jena

Akzeptanz und Systemgestaltung in der digital unterstützten Logistik
 

Zusammenfassung Workshop II

Auftakt des Workshops bildete die Diskussionsrunde „Was ist Industrie 4.0?“ Auch wenn es schwer fällt, den Begriff mit einer formalen Definition zu fassen, war das allgemeine Verständnis dafür unter den Teilnehmern sehr ähnlich und beinhaltete Schlagworte wie Digitalisierung, Big Data und intelligente Systeme. Der Innovationsstau in der Verlagsbranche wurde dabei ebenso thematisiert wie die Interaktionen zwischen Mensch und Technik und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Produktion und Logistik.

Die anschließende Graffiti-Runde beschäftigte sich mit dem zukünftigen digitalen Arbeitsplatz in der Logistik. Dabei beleuchteten die Teilnehmer die Rollen von Disponent und Fahrer, erörterten die Werkzeuge der digitalen Logistik und sprachen über die Grenzen des digitalen Arbeitsplatzes. Zum Abschluss des Workshops erarbeiteten alle gemeinsam eine Roadmap zur digitalen Transformation der elektromobilen Logistik. Die dabei teilweise bis ins Jahr 2100 vorgreifenden Gedanken betrafen die beteiligten Akteure und ihre Beiträge ebenso wie Arbeitsprozesse und -bedingungen, Technologie und Datenmanagement sowie die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Workshop III - Smartphone-basierte Fahrerunterstützung

 
 
 
 
Friedemann Boelter
Navimatix GmbH

Datenverwaltung und Übertragung rund um den DAC
 
 
 

Zusammenfassung Workshop III

Anwender stellen hohe Anforderungen an eine mobile Applikation zur Fahrerunterstützung im elektromobilen Wirtschaftsverkehr: Stabilität, flexible Ansichten und aussagekräftige Informationen. Die Entwicklung muss daher sicherstellen, dass die Anwendung nicht nur absolut zuverlässig funktioniert, sondern sich auch einfach in die vorhandenen Datensysteme integrieren lässt. Softwarekomponenten wie MQTT, Thrift und protobuf ermöglichen Datenkonsistenz, -sicherheit sowie eine hohe Datennutzungsrate und garantieren Stabilität.

Der Zugriff auf interne und externe Sensoren bildet die Grundlage für die notwendigen Aussagen zu Restreichweite und Tourerfolg. Innerhalb der App muss der Fahrer einfach und ohne Informationsverlust zwischen Navigation, Auftragsinformationen und Tourfortschrittsanzeigen wechseln können. Nur durch aufwendige Eigenentwicklungen lassen sich alle diese Anforderungen gleichzeitig erfüllen.

 

Workshop IV - Technische Aspekte der gewerblichen Nutzung von E-Fahrzeugen

 
 
Ralf Kleebusch
TÜV Thüringen

Elektromobilität
 
 
Michael Vogl
Technische Hochschule Deggendorf

E-WALD - Elektromobilität Bayerischer Wald
 
 
 

Zusammenfassung Workshop IV

Im gewerblichen Verkehr spielen Aspekte wie eine genaue und stabile Reichweitenprognose eine ebenso große Rolle wie die Schnellladefähigkeit, eine effektive Klimatisierung und genormte Schnittstellen zur Bereitstellung von Fahrzeugdaten in Echtzeit. Eine Standardisierung der Ladeinfrastruktur nicht nur an der Ladesäule, sondern auch am Fahrzeug ist dringend geboten, um die Akzeptanz und die Kundenfreundlichkeit zu heben. Bereits das Einparken an der Ladesäule ist häufig ein Stolperstein, weil die Parknischen eng umbaut und die Ladestecker an den Fahrzeugen sehr unterschiedlich zugänglich sind. Das Hantieren mit dem Ladekabel bei Wind und Wetter sollte zudem verschmutzungsarm und so einfach wie möglich sein. Abhilfe würde hier eine Normierung der Ladekabel und die dann mögliche Integration derselben in die Ladesäule schaffen.

 

 
 

 

2. Kongress SMART CITY LOGISTIK

Anlässlich des 2. SMART CITY LOGISTIK Kongresses trafen sich am 11. und 12. Juni 2015 rund 100 Vertreter aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf den Dornburger Schlösser bei Jena um sich zum Thema Elektromobilität in der Logistik zu informieren, Erfahrungen beim praktischen Einsatz von Elektrofahrzeugen auszutauschen und über Aspekte der Wirtschaftlichkeit zu diskutieren.

Die Palette der Vorträge reichte von Berichten über den Stand der Entwicklungs- und Forschungsarbeiten im Projektkonsortium SMART CITY LOGISTK Erfurt, über Themen im Umfeld der Elektromobilität, wie Zulassungsbestimmungen für Elektrofahrzeuge, bidirektionales Laden und Mehrfachnutzungskonzepten, bis hin zu Praxisberichten über den Bau und Betrieb von kleinen und großen Elektrotransportern. Der zweite Kongresstag bot zwei parallele Workshops zu den Themen „Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen in gewerblichen Anwendungen“ und „Referenzarchitektur“. In beiden Workshops wurde nicht zuletzt auch Dank der interessanten Impulsvorträge intensiv gearbeitet und diskutiert.

Die beiden Kongresstage mit ihrer gelungenen Mischung von Erfahrungsberichten aus Transportunternehmen und von Fahrzeugherstellern, Vorstellung der Forschungsergebnisse und den Erkenntnissen aus Förderprojekten zeigten, dass der Durchbruch der Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr kurz bevor steht und bereits heute in vielen Fällen Elektrofahrzeuge wirtschaftlich eingesetzt werden und in zunehmendem Maße zukünftig eingesetzt werden können.

 

  • Elektrofahrzeuge beim Kongress
  • Projektträger Dr. Otten (DLR, links) mit Dr. Schau (FSU)
  • Renault Twizzy der Sushifreunde Erfurt
  • Moderator der Veranstaltung Herr Walter (KfdM)
  • Veranstaltungsort
  • Besichtigung Schlossgarten
  • Workshop mit Frau Sann (DKE)
  • Besichtigung Dornburger Schloßanlage
  • Grußworte von Herrn Liebich (BMWi)
  • Grußworte von Prof. Dr. Sell (ThEGA)
  • Dr. Schau (FSU, links) und Prof. Adler (FH Erfurt) - Projektpartner
  • Herr Becker (DAKO,) und Dr. Hempel (DAKO, links) - Konsortialführer des Projektes
  • Elektrofahrzeuge der SCL-Projektpartner
  • Dreharbeiten des MDR Thüringen während des Kongresses
  • Namensschilder der Kongress-Teilnehmer
  • SCL-Funktions-demonstrator
  • SCL-Demonstrator - ELTRILO
  • MDR Thüringen filmt beim Kongress
  • BMW i3 der Fachhochschule Erfurt
  • Vorstellung weiterer Elektromobilitätsprojekte in Thüringen
  • Demonstrator des Projektes sMobiliTy

 

Programm des 2. Kongresses SMART CITY LOGISTIK

Dr. Harald Hempel
Sie haben die Möglichkeit, die Agenda hier herunterzuladen:
 
Agenda
 
Broschüre 2. SCL-Kongress
Eine Zusammenfassung des Kongresses bietet Ihnen diese Broschüre:
 
Zusammenfassung und Rückblick
 

Vorträge aus dem Projektkonsortium SMART CITY LOGISTIK Erfurt zu Erfahrungen in Entwicklung und Erprobung

 
Dr. Harald Hempel
Dr. Harald Hempel
Leiter Entwicklung, DAKO STS GmbH & Co. KG

Vorstellung des Projektes SMART CITY LOGISTIK
 
Prof. Dr. Uwe Adler
 
Dr. Volkmar Schau
Dr. Volkmar Schau
Friedrich-Schiller-Universität Jena


Adaptionshemmnisse und Aufklärung in der Elektromobilität
 
Matthias Krause
 

 

Themen aus dem Umfeld der Elektromobilität

 
Carsten Rudolph
Abteilung Alternative Antriebe, TÜV Thüringen

Zulassungsbestimmungen für Elektrofahrzeuge
 
Dr. Uwe Koenzen
Dr. Uwe Koenzen
Geschäftsführer, Broedersdorf & Koenzen classic-eCars GmbH

Bidirektionales Laden in der gewerblichen Praxis
 
Marko Winkler
Marko Winkler
Geschäftsentwicklung, envia Mitteldeutsche Energie AG

Wirtschaftlichkeit erhöhen durch gesteuertes Laden
 
Frank Schönefeld
 
Andy Illgen
Andy Illgen
Geschäftsführer, FRAMO GmbH

FRAMO - Future Transportation
 

 

Praxiserfahrungen

 
Veit Steinmöller
Veit Steinmöller
Securitas Alert Services GmbH


Elektromobilität in Dienstleistungsflotten
 
Klaus Feldmann
Klaus Feldmann
Team Leader, Hybrid & Electric Vehicle Technology, Benteler Engeneering Services B.V.


Entwicklung und aktuelle Testergebnisse eines PHEV 28t LKW 
in der Anwendung als Müllsammler
 
Flavio Cueni
Flavio Cueni
PR Manager, E-FORCE ONE AG

E-FORCE – Der bessere Lastwagen
 
Werner Schönewolf
Werner Schönewolf
Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik

Einführungsstrategien und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen bei der Einführung E-Nutzfahrzeuge
 
Thomas Bovelette
 
 

Workshop 1 „Wirtschaftlichkeit von E-Nutzfahrzeugen“

 
Moritz Mottschall
Moritz Mottschall
Senior Researcher, Infrastruktur & Unternehmen, Öko-Institut e.V.

Wirtschaftlichkeit von Elektromobilität in gewerblichen Anwendungen
 
Volker Gillessen
 
Sebastian Stütz
Dr. Sebastian Stütz
Fraunhofer Institut (IML)


Batterieelektrische Fahrzeuge im städtischen Verteilerverkehr
 
Tessa Taefi
 
 

Workshop 2 „Standardisierung in der Logistik/IKT für Elektromobilität“

 
Kerstin Sann
 
Dr. Mathias Uslar
Dr. Mathias Uslar
Gruppenleiter, OFFIS e.V.

Einsatz von Use Cases und Referenzarchitekturen
 
Sebastian Apel
Sebastian Apel
Friedrich-Schiller-Universität Jena

eMobile Lösungsstrategien für heterogene Logistiksysteme (Teil 1) Teil 2
 
Christopher Klinkmüller
Universität Leipzig

Logistics Living Lab
 
 

Ergebnissse aus den Workshops

Die zwei durchgeführten Expertenworkshops zum Thema „Wirtschaftlichkeit von E-Nutzfahrzeugen“ und „Standardisierung in der Logistik / IKT für Elektromobilität“ boten eine hervorragende Plattform für den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse aus dem Projekt SMART CITY LOGISTIK sowie den Erfahrungsaustausch mit anderen Projekten und vor allem interessierten Logistikern.

 

Workshop 1 "Wirtschaftlichkeit von Elektro-Nutzfahrzeugen"

   

Zu den Kernerkenntnissen zählt, dass sich kommunale Fuhrparks hervorragend für die Elektrifizierung eignen und ca. 80% der Fahrzeuge auf einen elektrischen Antrieb umgestellt werden können. Auch wurde herausgestellt, dass elektromobile Nutzfahrzeuge bereits heute wirtschaftlich eingesetzt werden können – sie erlauben eine Kosteneinsparung von 2500 – 3000 Euro.

Basierend auf den Erkenntnissen des Workshops kann festgehalten werden, dass ein erweitertes Fahrzeugangebot gerade im Nutzfahrzeugbereich, fallende Preise, beispielsweise auch durch Sonderabschreibungen, verlässliche Reichweitenangaben sowie höhere Reichweiten und ein besser ausgebautes Servicenetz für den Vormarsch der Elektromobilität in der Logistik unabdingbar sind.

 

Workshop 2 "Standardisierung in der Logistik / IKT für Elektromobilität"

 

Die Ziele des Workshops lagen in der Erkundung des Bedarfes nach einer Referenzarchitektur, Standardisierung und Zertifizierung für  logistikunterstützende IKT-Systeme im Zusammenhang mit Elektromobilität.

Ergebnisse wurden in Form von Anforderungen an die modulare Architektur definiert, die sich durch eine Verkettung von Investitionssicherheit, Funktionssicherheit und Securityauszeichen sollte. Insbesondere die Integration aller beteiligten Akteure zur Konsensfindung, eine einheitliche Wissensbasis sowie ein domainübergreifender Glossar und dokumentierte Schnittstellen wurden als essentiell für eine Referenzarchitektur herausgearbeitet.